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Verantwortungsbewusste Werbung für Glücksspiele

In Deutschland wird sich im kommenden Jahr einiges ändern. Vor allem, was den Glücksspielsektor angeht. Denn ab Sommer 2021 wird es für alle Anbieter möglich sein, eine Lizenz für das Anbieten von Casinospielen über das Internet zu erwerben. Seit vielen Jahren warten Fans von Slots, Poker und Roulette nun schon darauf, endlich aus der rechtlichen Grauzone zu kommen. Anbieter wie das GGbet Casino können in Zukunft vollkommen legal genutzt werden, bis dahin gilt eine Übergangsregel in der sich die Regierung verpflichtet, etwaige Strafverfolgungen zu unterlassen. Denn, und das mag einige überraschen: Bis dato ist das Spielen in Online Casino in Deutschland verboten.

Die Beschlüsse der Länder werden aber nicht nur gelobt und für gut befunden. Gegner des Glücksspiels formieren sich und äußern Kritik daran, dass in Deutschland zukünftig Online Casinos erlaubt sind. Das hängt damit zusammen, dass Glücksspiele ein Suchtpotenzial haben. Fakt ist, dass es nicht wenige Spieler gibt, die dieser Sucht verfallen sind, was nicht selten mit einem finanziellen und sozialen Abstieg einhergeht. Einer der wesentlichen Kritikpunkte ist dabei die Werbung. Wie also soll Werbung für Glücksspiele verantwortungsbewusst umgesetzt werden?

Der deutsche Werberat und seine Verhaltensregeln

Die deutsche Werbewirtschaft hat für sich eine Selbstkontrolleinrichtung erschaffen, den Deutschen Werberat. Diesem gehören derzeit 45 Zentralverbände der deutschen Werbewirtschaft an. Für alle möglichen Fälle wurden Verhaltensregeln formuliert und die teilnehmenden Verbände haben sich zur Einhaltung dieser verpflichtet. Dem Werberat gehören unter anderem an:

  • ARD-Werbung Sales & Service GmbH

  • Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde

  • Bundesverband Arzneimittel-Hersteller e.V.

  • Bundesverband der Deutschen Industrie

  • Bundesverband der Tabakwirtschaft und neuartiger Erzeugnisse e.V. (BVTE)

  • Deutscher Lottoverband e.V.

  • Verband Deutscher Zeitschriftenverleger e.V. (VDZ)

sowie noch viele weitere. Zum Thema Glücksspiel hat sich der Rat im Jahr 2012 eine aktualisierte Fassung der Verhaltensregeln gegeben, die weitreichende Vorschriften zur Formulierung und Platzierung entsprechender Werbung macht. Zunächst einmal wurde Glücksspiel definiert: Der Kunde zahlt für den Erwerb einer Gewinnchance an den Veranstalter eines Spiels, die Entscheidung über den Gewinn hängt dabei ganz oder überwiegend vom Zufall ab. Diese Definition deckt auch Spiele in Online Casinos ab, denn Automatenspiele, Roulette und Blackjack sind Glücksspiele, bei denen die Entscheidung ausschließlich vom Zufall abhängt.

Außerdem legt der Werberat, wie einige Punkte der Werbung zu gestalten sind:

  1. Verantwortungsbewusste Verbraucheransprache

  2. Sozialverhalten

  3. Kinder und Jugendliche

Diese drei Themenbereiche sind die entscheidenden Punkte bei der Werbung für Glücksspiele.

Verantwortungsbewusste Verbraucheransprache

Die Kunden sollen durch die Werbung nicht in unangemessener Weise angesprochen werden. Die Unternehmen dürfen somit geistige oder körperliche Schwächen, die Unerfahrenheit der Kunden oder eine finanzielle Zwangslage nicht ausnutzen. Auch dürfen keine täuschenden Angaben über eine mögliche Gewinnhöhe und schon gar nicht über eine Gewinnwahrscheinlichkeit getätigt werden. Die Spieler sollen nicht dazu ermutigt werden, ihre Verluste wieder zurückzugewinnen oder die Gewinne wieder in das nächste Spiel zu investieren.

Sozialverhalten

Es darf nicht als abwertend gelten, auf Glücksspiele zu verzichten. Zu suggerieren, das Glücksspiel die eigene Reputation fördert, ist genau so zu unterlassen, wie strafrechtlich bedenkliches Verhalten zu fördern oder es zu dulden.

Kinder und Jugendliche

Wie Werbung auf Kinder und Jugendliche wirkt, ist ein entscheidender Punkt in den Verhaltensregeln. In Deutschland sind Glücksspiele erst mit 18 Jahren erlaubt, daher darf die Werbeindustrie niemals Kinder beim Ausüben eines Glücksspiels zeigen. Überhaupt sind Darstellungen oder Aussagen, die besonders Kinder und Jugendliche ansprechen, verboten. Die Werbung in Medien, die sich an Kinder und Jugendliche richtet, ist ebenfalls untersagt.

Auch der Europäische Verband für Glücksspiele und Wetten mischt sich ein

Nicht nur in Deutschland wird diese Diskussion geführt, sondern europaweit. Der Europäische Wirtschaftsverband EGBA (European Gaming and Betting Association) ruft alle Anbieter von Glücksspielen auf, verantwortungsbewusst im Sinne der Kunden und Spieler zu handeln. Das bezieht sich nicht nur auf die Werbung, sondern auf alles, was mit dem Glücksspiel in Online Casinos zu tun hat. 

Problemfälle der heutigen Rechtslage

Da Online Casinos in Deutschland streng genommen nicht erlaubt sind, kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Problemen. Das liegt daran, dass Sportwetten erlaubt sind und auch dafür geworben werden darf. Viele der großen Sportwettenanbieter haben jedoch gleichzeitig ein Online Angebot am Start, bei dem die Kunden in einem Online Casino spielen können. Und: Viele große Buchmacher unterstützen durch Sponsoring Sportmannschaften oder ganze Sportverbände.

Im Zuge des Sponsorings wird Werbung gemacht. Das Problem dabei ist, dass dies genau betrachtet gegen die Richtlinien der Werbewirtschaft verstößt. Denn: Kunden dürfen nicht dazu animiert werden, sich strafrechtlich relevant zu verhalten. Die Medien hatten dabei sowohl die Sportwettenanbieter, als auch diejenigen im Visier, die von den Sponsorenverträgen profitierten, wie den Deutschen Fußball Bund (DFB). Mit dem neuen Glücksspielstaatsvertrag, der im kommenden Jahr inkrafttreten wird, ist diese Diskussion vorläufig beendet. Dennoch bieten Glücksspiele immer wieder Potenzial für Kritik und Streit.


 

Fotos: Sternal Media

 

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