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Hasselfelde

Zahlreiche Höfe auf der Hochharzfläche wurden bereits in der Regierungszeit von Heinrich I. errichtet. Hasselfelde wird dagegen erst vergleichsweise spät urkundlich erwähnt. 1043 weist Heinrich III. einen Königshof Hasselfelde in einer Urkunde aus. Da Hasselfelde eine zentrale Lage für den Verkehr über den Harz hatte, hier kreuzen sich die Ost-West-Verbindung (Hoher Weg) mit der Nord-Süd-Verbindung (Trockweg), spricht einiges dafür, dass der Flecken schon früher besiedelt war. Im 12. Jahrhundert entstanden zum ursprünglichen Königshof die Siedlungen Ost- und Westhasselfelde.

Die drei Ortsteile waren im Besitz der Grafen von Blankenburg, welche zur Verwaltung eine Vogtei gründeten. Im 12. Jahrhundert begann auch in Hasselfelde der Bergbau und beschleunigte die Entwicklung des Ortes maßgeblich. Es wurden Eisen- und Kupfererze abgebaut. 1220 erhielt der Ort das Stadtrecht. Um 1300 entwickelte sich Hasselfelde zu einer Bergstadt mit fester Stadtmauer.

Der erste Kirchenbau war die kleine Kapelle des Hasselfelder Königshofes im 10. Jahrhundert. Mehrmals wurden die Kirchen im Laufe der Jahrhunderte zerstört. 1346 durch Krieg und in den Jahren 1559, 1705, 1794 und 1834 durch Stadtbrände. Bis zur Reformation war die Kirche Johannis dem Täufer geweiht.  Nach dem Brand 1705 wurde die neugebaute Kirche am 17. Januar 1717 - dem Antoniustag - erstmals zur St. Antonius-Kirche geweiht. Die heutige Kirche in Hasselfelde wurde im Jahr 1851 als St. Antonius-Kirche geweiht, nur 6 Jahre nach der Grundsteinlegung. Sie ist eine dreischiffige gotische Basilika und mit ihrem 35 Meter hohen Turm das Wahrzeichen von Hasselfelde. Nach der Wende wurde die Kirche umfassend restauriert. 2000 erhielt das Kirchenschiff eine neue Ausmalung und seit 2002 erstrahlt auch das Gemälde an der Altarrückwand - freigelegt und restauriert - wieder in altem Glanz. Das Gemälde stammt vom Braunschweigischen Hofdekorations- und Kirchenmaler des Historismus Adolf Quensen (1851 - 1911). Die Orgel des Orgelbauers Johann Daniel Boden wurde ebenfalls generalüberholt und mit zwei weiteren Registern ausgestattet. Nun können wieder Konzerte die herrliche Akustik des Kirchenraumes füllen.


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Diese gute Stadtentwicklung wurde 1346 durch den Grafen Heinrich von Hohnstein unterbrochen, der Hasselfelde überfiel und völlig zerstörte. Die Ursache dieser Tat war in einer Fehde mit den Regensteiner Grafen zu suchen. Von dieser Zerstörung erholte sich die Stadt nur sehr langsam. 1559 zerstörte ein Feuer erneut die gesamte Stadt. Der Dreißigjährige Krieg brachte Hasselfelde wieder große Not. Der Ort wurde mehrfach von Wallensteins Truppen ausgeraubt. Nach Ende dieses Krieges zog aber keine Ruhe ein. Große Brände in den Jahren 1705, 1794, 1834 und 1893 fügten immer wieder erhebliche Rückschläge bei. Man lernte aus den Erfahrungen und so wurde beim Wiederaufbau, das heutige Bild der Altstadt geschaffen.

Am Ende des 19. Jahrhunderts wurden die Grundlagen für den Tourismus geschaffen, die ihren ersten Höhepunkt im 1892  fertig gestellten Bahnhof fanden. Nach dem 1. Weltkrieg setzte sich der Ausbau der touristischen Infrastruktur fort. 1921 bekam Hasselfelde den ersten elektrischen Strom. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Stadt von  amerikanischen Truppen besetzt und später an die sowjetische Besatzungsmacht übergeben. Zahlreiche Vertriebene aus den Ostgebieten mussten aufgenommen und integriert werden, was die Bevölkerungsstruktur veränderte.

Nach der Wiedervereinigung blühte Hasselfelde auf. Nicht nur die Stadt wurde saniert, es siedelte sich auch touristisches Gewerbe an, das Bedeutung für den gesamten Harz hat. Es entstand das Ferienerlebnisdorf „Blauvogel“ am Rotacker. Besonders heraus zu heben ist dabei die vor den Toren der Stadt gelegene Westernstadt „Pullmann-City Harz“. Auf einem Areal von 100.000 qm wurde hier als Themenpark eine Westernstadt nachgebaut, die in der Mitte des 19. Jahrhunderts anzusiedeln ist. Diese Harzer Attraktion zog weitere Investoren an, die z.B. den Ferienpark an der Westernstadt anlegten.

Im Ortsteil Rotacker findet man ein ruhiges Waldseebad mit großer Liegewiese, Spielplatz, Badeinsel, Stege, Sprungturm und Volleyballplatz. Die Saison beginnt am 15. Mai und endet am 15. September jeden Jahres.

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Harzköhlerei am Stemberghaus nahe Hasselfelde, dort befindet sich das einzige Köhlereimuseum in Deutschland, es gibt Veranstaltungen rund um die Köhlerei und das Brauchtum im Harz. Man kann mit erleben, wie  aus Holz auf traditionellen Wege Holzkohle hergestellt wird. Aber auch das Wanderwegenetz um Hasselfelde, z. B. der neue Radwanderweg von Hasselfelde nach Trautenstein, und das Talsperrensystem von Bode und Rappbode wurden in den letzten Jahren ausgebaut und saniert. Für Angler sind die zahlreichen Gewässer um Hasselfelde ein echtes Refugium. Hasselfelde ist Teil des Harzer Hexenstieges auf dem man von Thale bis Osterode auf 97 wildromantischen Kilometern den Harz von Ost nach West oder umgekehrt erkunden kann.

Ausflugsziele:

Hasselfelde

Wappen

Bundesland Sachsen-Anhalt
Landkreis Harz
Höhe 455 m ü. NN
Fläche 74,28 km²
Einwohner ca. 2.904
Postleitzahl 38899
Vorwahl 039459
Kfz-Kennzeichen HZ, WR
Stadtgliederung Stadt Oberharz am brocken
Offizielle Website http://www.oberharzstadt.de
Orts Webseite www.hasselfelde.de
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