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Stand

  09412106
 

25. August 2018 Sommerküche mit Live-Musik im Garten (bei schönem Wetter)
02. September 2018 Sonntagsessen mit reichhaltigem Buffet 18.- € p. Person, ab 11.30 Uhr
22. September 2018 19 Uhr Kabarett Die Nörgelsäcke "Zum Lachen in den Hobbykeller“
mit 4-Gänge-Menü - 40,00 € pro Person
 >>> Wir bitten um Ihre Reservierung >>> Tel. 0 39454 - 460

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Unsere aktuellen Tipps:
Neue Schauvitrine zur Müllverrottung am HohneHof bekommt Anerkennungspreis der Stiftung SUNK
Drei Annen-Hohne. Eine neue Informationstafel mit dazugehöriger Schauvitrine macht seit kurzem die Besucher des Natur-Erlebniszentrums HohneHof auf eine Thematik aufmerksam, die nicht nur den Nationalpark Harz beschäftigt – das Thema „Müll in der Natur“. FÖJlerin Chantal Liebisch hat eine „Müllverrottungssimulation“ entwickelt, um die Spuren oft unbedachter Müllentsorgung in der Natur sichtbar zu machen und für das Thema zu sensibilisieren.
Gerade in den letzten Jahren kommt es zunehmend vor, dass Besucher, die eigentlich den Harz besuchen, um ungestörte Natur zu genießen, mitgebrachten Verpackungsmüll achtlos in der Natur entsorgen. Besonders an Hauptwanderwegen und Rastplätzen bleiben Abfälle wie Flaschen, Alufolie oder Plastikmüll oft einfach unter der Bank oder am Wegesrand liegen. Über tausend Säcke Müll sammeln allein die Nationalpark-Ranger jedes Jahr im Schutzgebiet. Müll in der Landschaft ist dabei nicht nur unschön anzuschauen, er ist auch gefährlich für viele Tiere oder kann sogar Waldbrände verursachen.
Deshalb hat sich Chantal Liebisch, Teilnehmerin im Freiwilligen Ökologischen Jahr am Natur-Erlebniszentrum HohneHof, dieses brisanten Themas angenommen. Mit ihrem Projekt möchte sie die Nationalpark-Besucher wachrütteln und darüber informieren, wie lange die Spuren ihrer unbedachten Müllentsorgung in der Natur bleiben. Unter naturnahen Bedingungen kann man in der von ihr angelegten Schauvitrine beobachten, wie lange beispielsweise eine Glasflasche im Wald liegen bleibt. Mit dem aktuellen Datum versehen, zeigt die Vitrine, wie schnell verschiedene Abfallarten verrotten und dass Glasflasche, Coladose und Co. auch in einigen Jahren noch genauso unverändert dort liegen werden. Für die Wanderer wäre es nur eine Kleinigkeit, den Verpackungsmüll in seinem Rucksack wieder mit nach Hause zu nehmen und ordnungsgemäß zu entsorgen. Die Natur hat dagegen noch viele Jahre mit dem Müll zu kämpfen.
Bei der Umsetzung ihrer Idee erhielt Chantal Liebisch Unterstützung von den Kollegen der Nationalpark-Werkstatt Drängetal. Damit keine Tiere zu Schaden kommen, ist die Müllsimulation mit einem Drahtgitter gesichert. Beim diesjährigen Umweltpreis 2018 der Stiftung Umwelt, Natur- und Klimaschutz des Landes Sachsen-Anhalt (SUNK) wurde das Projekt mit einem Anerkennungspreis gewürdigt.
>>> dieser & weitere Aktuelle Tipps aus dem Harz

Harzer Bergtheater Thale
Das am 1903 gegründete Bergtheater ist eine der ältesten Naturbühnen Deutschlands. Die 1350 Sitzplätze sind halbkreisförmig angelegt und bieten einen weiten Blick ins Tal. Das Repertoire ist breit gefächert, Oper, Operette, Schauspiel, Musical, Kinder- und Jugendtheater sowie Konzerte, dass Harzer Bergtheater bietet für jeden Geschmack. Die Saison 2018 beginnt am 27.05. mit dem Tag der offenen Tür und endet am Sonntag dem 09.09. mit Johannes Oerding - Open Air Sommer 2018.

Programmvorschau vom 22. August - 02. September 2018
Mi 22.08.2018 11:00 Die Schöne und das Biest (Dernière)  >>> Karte kaufen
Sa 25.08.2018 20:00 The Gregorian Voices, Gregorianischer Klanggenuss > Karte kaufen
So 26.08.2018 15:00 Der Vogelhändler (Dernière)  >>> Karte kaufen
Do 30.08.2018 17:00 Kastelruther Spatzen  >>> Karte kaufen
Sa 01.09.2018 20:00 DIE Musical Night 2018 - ein Abend voller Emotionen  >Karte kaufen
So 02.09.2018 15:00 Angelo Kelly & Familie "Irish Summer Tour 2018  >>> Karte kaufen
Weitere Infos des Harzer Bergtheaters finden Sie unter http://www.harzer-bergtheater.de

Foto & Copyright Bernd Sternal GernrodeDie Tierwelt im Jahreszyklus
August
Es ist Spätsommer und mit ihm beginnt die große Unrast in der Vogelwelt. Besonders die empfindlicheren Arten sowie die, mit besonders weit entfernten Winterquartieren wie Gelbspötter, Steinschmätzer und Waldlaubsänger verlassen den Harz schon wieder. Das Brutgeschäft ist abgeschlossen, die Vögel laben sich an den reichlich vorhandenen Insekten und legen sich ein Polster für den langen Winter oder den anstrengenden Fernflug zu.
In der Jägersprache heißt es, im August „ verwirrt den Bock die Sonnenglut“, was bedeutet, es ist Balzzeit bei den Rehen. Wer sich darauf versteht und etwas Glück hat, kann durch Fiepen mit einem Buchenblatt einen brünftigen Rehbock heranlocken. Der August ist auch der Höhepunkt in der Insektenwelt. Die zweite Generation der Schmetterlinge schlüpft, abends sehen wir überall Nachtfalter, die Libellen umschwärmen die Gewässer und auch in der Käferwelt ist Hochkonjunktur.
In diesem Monat ist es im Harz meist recht trocken, das frische Grün der Vormonate ist vergangen. Dafür pulsiert das Leben an Flüssen, Bächen, Teichen, Seen und Feuchtgebieten umso mehr. Die jungen, oft nur daumengroßen, Lurche wie Frösche, Kröten, Salamander und Molche beginnen die Feuchtgebiete zu verlassen.
Der Dachs, der im Unterharz recht häufig ist, hat Paarungszeit. Und für alle Säugetiere die nicht ausschließlich Fleischfresser sind, beginnt das große Fressen, denn Samen, Beeren und Nüsse werden reif. Und daran laben sich auch gern Dachs, Marder und Waschbär. Andere Vertreter, wie die Eichhörnchen beginnen sich ihre Wintervorräte anzulegen, denn der Überfluss dauert nicht lange an.  (Mit Unterstützung durch Prof. Dr. Reinald Skiba)

Foto & Copyright Bernd Sternal GernrodeDie Pflanzenwelt im Jahreszyklus
August

Dieser Monat wurde früher auch Erntemond oder Ährenmonat genannt und hat seinen heutigen Namen vom römischen Kaiser Augustus.
Die alten Namen bezeichnen den August sehr treffend. Überall reifen die Früchte, Beeren und Ähren und selbst unter der Erde sind die Knollen und Wurzelgewächse erntereif. Für die Lichtungen und lichte Wälder des Harzes heißt dass, leuchtend rote Waldhimbeeren und schwarzglänzende Brombeeren und Heidelbeeren begegnen uns auf Schritt und Tritt. An den Sträuchern von Eberesche und Holunder reifen die Beeren zur Freude von Amsel & Co. Auf den Bergwiesen wehen die reifen Samenstände der unterschiedlichsten Grasarten, darunter auch die von Süßgräsern, aus denen unsere Getreide kultiviert wurden.
In lichten Laub- und Mischwäldern beginnt das Heidekraut seine rosafarbenen Blütenstände zu entfalten. Der August ist auch der Monat der Habichtskräuter, die in einer Vielzahl von Arten im Harz vertreten sind und deren gelbleuchtenden Korbblüten einen der Hauptkontraste in der sonst grünen Natur bilden. In feuchten, schattigen Wäldern beginnen alle vertretenen Farnarten mit ihrer recht unscheinbaren Blüte, das heißt, sie treiben an den Unterseiten ihrer Blätter ihre Sporenkapseln in Form von kreisrunden, tüpfelartigen Sori. Mit etwas Glück findet man auch eine der selten gewordenen Bergwiesen auf denen die Herbstzeitlose ihr rosa-violettes Blütenmeer entfaltet. Einige dieser Wiesen sind im Selketal, im mittleren Abschnitt direkt neben der Straße zu bewundern. Und bei entsprechenden klimatischen Bedingungen beginnen auch die Waldpilze in großer Artenvielfalt ihre Fruchtkörper aus dem Waldboden zu schieben. Der August ,ein Monat für den Beeren- und Pilzsammler, aber auch ein Monat für den Wandersmann, der sich nur an den zahlreichen Fruchten der Natur erfreuen möchte.

Wandern in HarzJeden Monat ein guter Wander-Tipp: 
Der Karstwanderweg Südharz

Der Südharzer Karstwanderweg erstreckt sich über eine Länge von 126 km, umfasst 6 Etappen und durchstreift dabei die Bundesländer Niedersachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Was uns auf diesem Weg begegnen wird, sind: Karstquellen, Flussversinkungen, Flussläufe, Bachschwinden, Höhlen, Erdfälle, Karstkegel, Schlotten, weiße Gesteinswände, Schauplätze von Märchen und Sagen, früh- und mittelalterliche Siedlungsplätze und Burganlagen und viel einzigartige Natur.
1. Etappe Osterode Herzberg
Der Weg beginnt in der alt-ehrwürdigen Fachwerkstadt Osterode, direkt am Freizeitbad Alloha. Der Karstwanderweg führt parallel zum Schienenstrange am Kaiserteich vorbei durch das Augustental. Dann wird das Naturschutzgebiet „Kleines Teufelsbad“ durchquert. Es folgt die Papenhöhe, nach der die B243 überquert werden muss. Der Ausschilderung folgend, die übrigens über die gesamte Strecke durch ein weißes Schild mit weißem K auf rotem Querbalken gleich bleibend markiert ist, führt die Route über den Mühlenberg nach Herzberg. Die kleine Welfische Residenzstadt mit niedersächsischem Fachwerkcharakter wir schnell ihr Herz gewinnen. Diese Etappe ist 15 km lang und es sollten etwa 4 Stunden Wanderzeit eingeplant werden.
2. Etappe Herzberg-Bad Sachsa/Steina
Start dieser Etappe ist der Jussee in Herzberg, am östlichen Stadtrand. Auf den gut ausgezeichneten Wanderwegen wird nach etwa 1 Stunde die Steinkirche von Scharzfeld erreicht. Nur 30 Wegminuten weiter liegt die Einhornhöhle, ein beeindruckendes Karsthöhlensystem, in dem schon vor über 100.000 Jahren Neandertaler Unterschlupf suchten. Als nächstes tangiert der Weg die Ruine der Burg Scharzfels. Nach der Unterquerung der B 27 führt der Karstwanderweg oberhalb von Barbis und unterhalb von Bad Lauterberg nach Steina, einem Ortsteil von Bad Sachsa. Dieser Weg ist etwa 23 Kilometer lang und es sollten etwa 6 Stunden reine Wanderzeit eingeplant werden.
3. Etappe Steina/Bad Sachsa – Woffleben/Nordhausen
Von Steina führt der Karstwanderweg unterhalb von Bad Sachsa durch dessen Ortsteile Tettenborn und Neuhof. Vorbei an den Kranichteichen schlängelt sich der Weg durch die kulturhistorischen Klosterteiche nach Walkenried. Wenn es ihre Zeit hergibt sollten sie dem altehrwürdigen Reichsstift unbedingt einen Besuch abstatten, denn auch seine Ruinen sind noch äußerst eindrucksvoll. Von Walkenried, das vor der Wiedervereinigung direkt an der innerdeutschen Grenze lag, führt der Weg unterhalb von Ellrich ins Thüringische. Der Karstwanderweg nach Woffleben ist gleichzeitig der Kaiserweg. Durch das grüne, karstreiche Harzvorland bei Woffleben fließen Wieda und Zorge, die sich südöstlich von Woffleben zur Zorge vereinigen. Auch diese 3. Karstetappe ist etwa 23 Kilometer lang und nimmt ca. 6 Stunden Wanderzeit in Anspruch.
4. Etappe Woffleben – Kalkhütte bei Rottleberode
Von Woffleben an, wird unser Karstwanderweg auch als Reit- und Radweg genutzt und ist auch weiterhin der Kaiserweg. Er führt oberhalb des Kohnsteins entlang zur Gedenkstätte Mittelbau Dora. In diesem gewaltigen Stollensystem, das in der NS-Zeit in das Karstgestein getrieben wurde, sollten einstmals V-Waffen gebaut werden. Bei Obersalza werden B4 und Zorge gequert um dann entlang der Rüdigsdorfer Schweiz zu wandern. So gelangen wir durch diese eindrucksvolle Karstlandschaft ins Örtchen Steigerthal. Weiter führt der Weg durch das Vorharzer Waldgebiet „Alter Stolberg“ zum Waldhotel Kalkhütte. Auch diese Wanderetappe ist etwa 23 Kilometer lang.
5. Etappe Kalkhütte – Großleinungen
Von Kalkhütte geht es weiter, auf dem Karstwanderweg durch das Waldgebiet „Alter Stolberg“, nach Uftrungen. Ein Stück des Weges führt entlang am Fluss Thyra. In Uftrungen ist die Heimkehle ein Pflichtbesuch. Diese riesige Karsthöhle mit einer begehbaren Länge von 750 Meter, beherbergt einen riesigen Saal von 65 Meter Durchmesser und 22 Meter Höhe und fasziniert durch ihre glasklaren Höhlengewässer. Unterhalb von Breitungen führt der Weg vorbei an Obermühle und Thyrafuchs nach Questenberg. Der idyllische Ort mit seiner gleichnamigen Burgruine ist bekannt durch sein mythisch-traditionelles Questenfest. Ohne es zu merken ist inzwischen die Grenze nach Sachsen-Anhalt überschritten worden. Weiter führt der Karstwanderweg, der jetzt auch wieder der Kaiserweg ist, nach Hainrode, dessen Ortsbild von liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern mit gepflegten kleinen Bauerngärten, kleinen, schmalen Gassen und lauschigen Winkeln geprägt ist. Von dieser Niederung aus, wird der Ankerberg mit seinen 321 Metern Höhe überquert um den das Etappenziel Großleinungen zu erreichen. Diese Etappe ist mit 26 Kilometern die längste unseres Karstwanderweges.
6. Etappe Großleinungen – Grillenberg
Nach der längsten Etappe folgt – richtig, die kürzeste. Großleinungen liegt bereits mitten im Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz. Unser Karstwanderweg führt uns durch das Naturschutzgebiet Mooskammer, das zwischen Morungen und Lengefeld liegt. Vorbei am Speichersee mit seinem Cafe geht es nach Wettelrode. Dort gibt es nicht nur für Bergbaufans im Bergbaumuseum Röhrigschacht eine Menge zu sehen. Da diese Etappe recht kurz ist, bleibt sicher Zeit dafür. Nun sind es noch etwa 2 km, bis zur Endstation unserer Karstwanderung, dem kleinen am Harzrand gelegenen Grillenberg.
Weitere Infos unter: https://www.ausflugsziele-harz.de/ausflugsziele-sehenswertes/wandern-biken/karstwanderweg-suedharz.htm
Weitere Wanderung in unserem schönen Gebirge >>>>

Unser Ausflugsziele - Geheimtipp:  Karl Bloßfeldt – Pionier der Pflanzenfotografie
1822 gelingt dem französischen Advokaten Joseph Nicéphore Niépce erstmals das Anfertigen einer lichtbeständigen Kupferstichkopie auf einer Glasplatte. J.N. Niépce gilt seitdem als Erfinder der Fotografie. 1826 nimmt er das älteste erhaltene Bild, Heliografie genannt, auf eine asphaltbeschichtete Zinnplatte auf, was eine Belichtungszeit von acht Stunden erforderlich machte.
Erste praxistaugliche Verfahren wurden dann bis 1888 entwickelt und mit Fertigung de Kodak Nr.1 begann die Industrialisierung der Fotografie. In diese Zeit fiel auch der Beginn der fotografischen Leidenschaft des Karl Bloßfeldt. Geboren 1865 in Schielo, besuchte er die Realschule in Harzgerode. Nach Erwerb der mittleren Reife absolvierte Bloßfeldt von 1881-83 eine Lehre als Bildhauer und Modelleur in der Anhaltischen Kunstgießerei Mägdesprung. Schon während seiner handwerklichen Ausbildung, die Grundlage für seinen weiteren Berufsweg war, nutzte er Fototechnik für Vorlagen von Verzierungen.
Neunzehnjährig erhielt er ein Stipendium für ein Grundstudium an der Unterrichtsanstalt des Berliner Kunstgewerbemuseums. Während seines Studiums von 1884-90 arbeitete er am Projekt seines Zeichenlehrers Prof. Moritz Meurer zur Herstellung von Unterrichtsmaterialien für ornamentale Gestaltung mit, was einen Aufenthalt in Rom beinhaltete. Es folgten weitere Exkursionen in Italien, Griechenland und Nordafrika, den Fotoapparat immer im Gepäck. Er legte Fotomappen mit Pflanzendarstellungen an, die zum Teil auch veröffentlicht wurden.
1898 begann Karl Bloßfeldt seine Lehrtätigkeit an der Kunstgewerbeschule, an der er ein Jahr später Dozent im Lehrfach „Modellieren nach Pflanzen“ wurde. Karl Bloßfeldt blieb seiner Leidenschaft, dem Fotografieren, immer treu . Mit selbstgebauten Plattenkameras fotografierte er „seine Pflanzen“. Die dabei eingesetzten Linsen und Vergrößerungsoptiken erlaubten Vergrößerungen vom 2- bis 45-fachen. Bloßfeldt sah seine fotografische Leidenschaft nicht als Selbstzweck, er brachte sie als Unterrichtsmaterial in seine Lehrtätigkeit ein. Er erkannte, dass durch seine Vergrößerungen das Herausarbeiten von Pflanzendetails besser darzustellen war, als mit Original-Pflanzenpräparaten und setzte sie, an die Wand projiziert, als Vorlage für Zeichenübungen ein. Dabei veranschaulichte er Formen und Strukturen der Flora und wirkte damit auf die ornamentale Produktgestaltung ein.
Bloßfeldt selbst sah sich nicht als professioneller Fotograf sondern als Pflanzenliebhaber. Bei seinen fotografischen Arbeiten ging er wissenschaftlich-analytisch vor, ihn interessierten die grafischen Details deren Aufnahmen er lateinisch beschriftete und archivierte. Bloßfeldt sah die Natur als „Lehrmeisterin“ für Kunst und Technik und ihn faszinierte deren künstlerisch-architektonische Strukturen. 1921 wurde Karl Bloßfeldt zum Professor ernannt und lehrte ab 1924 an den Vereinigten Staatsschulen für Freie und Angewandte Kunst Berlin.
Der bekannte Berliner Galerist Karl Nierendorf stellte 1926 Fotoaufnahmen von Bloßfeldt aus. Unter den Rezensenten befand sich auch Walter Benjamin, der Wirkung und Bedeutung seiner Fotografie sofort erkannte. 1928 erschien sein erstes Buch im Wasmuth Verlag Berlin unter dem Titel „Urformen der Kunst“, was ihn über Nacht berühmt machte. Kurz vor seinem Tod 1932 erschien noch der Bildband „Wundergarten der Natur“. Professor Karl Bloßfeldt, in Schielo im Harz geboren und aufgewachsen, gilt als der bedeutendste Pflanzenfotograf und als Pionier der „neuen Sachlichkeit“. Zum Gedenken an Karl Bloßfeldt, wird von einer Interessengruppe in Schielo eine fotografische Dauerausstellung vorbereitet. 
Dieser und weitere Geheimtipps hier!

Die Spielbank in Bad Harzburg – Für mehr Abwechslung im Harz

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Harzer Persönlichkeiten
Lebensbilder - Band 2

Bernd Sternal

Harzer Persönlichkeiten - Lebensbilder Band 2 von Bernd SternalBuchbeschreibung: Die Harzregion hat in der Vergangenheit zahlreiche Persönlichkeiten hervorgebracht, die Besonderes oder sogar Außergewöhnliches geleistet haben. Andere Menschen haben den Harz als ihre Heimat auserkoren und hier, mittels ihrer Schaffenskraft, Bleibendes hinterlassen. Diese Menschen möchte ich mit meinem Werk vor dem Vergessen bewahren: Sie haben es verdient. Im zweiten Teil sind folgende Persönlichkeiten vertreten: Carl Christian Agthe, Luise Aston, Eulalia Therese Merx, Ernst und Hans Röver, Dietrich Wilde, Julius Barheine, Johann Christian Ruberg, Friederich Schell, Caroline Bardua, Benno von Meißen, Polykarp Kusch, Friedrich Wilhelm Leopold Pfeil, Theodor Heinrich Wilhelm von Lerche, Papst Clemens II., Martin Bormann, Gustav Adolf Dippe, Friedrich Heine, Christian von Braunschweig,Justus Jonas der Ältere, August Ephraim Kramer und Johann Karl Ehrenfried Kegel. Die Lebensbilder werden durch 16 farbige und 66 schwarz-weiße zeitgenössische Abbildungen und Fotos ergänzt.

Taschenbuch: 172 Seiten

oder bei >>>    

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Ivans Reise - Roman
von Rolf Alldag

Buchbeschreibung: Wohl erstmals in der neueren Literatur beschäftigt sich ein deutscher Autor mit den Erlebnissen eines im Zweiten Weltkrieg aus Russland nach Deutschland verschleppten Zwangsarbeiters. Der Autor (Jahrgang 1938) beschreibt eine fast wahre Lebensgeschichte in einem spannenden, nicht loslassenden Roman. Der 16-jährige Ivan erfährt die deutsche Besetzung 1941, kommt durch seine ehemaligen Schulkameraden schnell mit Partisanengruppen in Berührung und erlebt auf seiner Reise als Zwangsarbeiter durch halb Europa, von Kursk über Mitteldeutschland bis in eine deutsche Großstadt den Krieg auf seine Weise. Seine erste Liebe kommt bei einem Überfall ums Leben, die keimende Zuneigung zu einer Bäuerin, deren Mann in Stalingrad kämpft, wird von der Abberufung zu seinem Arbeitseinsatz in eine Munitionsfabrik erstickt. Nach Ende des Krieges bleibt Ivan in Deutschland, geht eine lustvolle Beziehung ein, scheitert aber damit - der kulturelle Gegensatz und das Heimweh sind zu groß. Seit seiner Zwangsrekrutierung begleitet ihn ein Papier, das ihm die deutscherseits amtlich bestätigte Rückkehr nach Hause, in sein Dorf, verheißt. Wird der Traum der Rückreise wahr? Intensiv, detailgenau und ohne Brutalität schildert der Autor die Lebensgeschichte eines einzelnen Zwangsarbeiters und setzt ihm damit ein literarisches Denkmal - stellvertretend für viele Leidensgenossen.
Taschenbuch:
368 Seiten (Neuauflage), ISBN: 978-3-7528-7863-9
oder bei >>>    

Mordgeschichten - Die blutige Seite des Harzes
Bernd Sternal

 
Mordgeschichten von Bernd SternalMord und Totschlag gab es zu allen Zeiten der menschlichen Geschichte.

Als Harzer Heimatforscher habe ich recherchiert und zahlreiche dieser Gewaltverbrechen zusammengetragen. Ich habe für mein Buch einen Querschnitt dieser Taten über einen Zeitraum von etwa tausend Jahren ausgewählt. Es sind alles, fast alles, wahre Geschichten. Bei den Mordgeschichten, die ausschließlich auf Sagen beruhen, ist der Wahrheitsgehalt natürlich strittig und zudem etwas dichterische Freiheit dabei. Jedoch habe ich auch ganze Gerichtsakten wiedergegeben, die einen Spiegel ihrer Zeit darstellen.

Viel Spaß also bei meinen blutigen Mordgeschichten und etwas Grusel, denn Tatsachenberichte sind eben doch anders als phantasievolle Krimis.
Die Mordgeschichten sind mit 43 schwarz-weiß Abbildungen illustriert, darunter zeitgenössische Darstellungen, Fotos, Zeichnungen und Zeitungsausschnitte.

Taschenbuch: 132 Seiten, 43 schwarz-weiß Abbildungen

 
oder bei >>>  

 

Der Harz - Faszination Natur
von Bernd Sternal

Buchbeschreibung: Wir treten für den Schutz von Eisbären, Tigern, Löwen und anderen Raubtieren ein, den Wolf in Deutschland lehnen wir jedoch zum Großteil ab und auch der teilweise wieder angesiedelte Luchs ist vielen suspekt. Wir schützen Tiere und Pflanzen, wobei der Schwerpunkt auf niedlichen und ungefährlichen Tieren liegt, bei Pflanzen müssen diese möglichst ansehnlich sein, hübsch blühen oder wohlschmecken. Borkenkäfer, Fliegen, Wespen, Weg- und Gartenameisen, Motten, Asseln und vieles mehr haben hingegen keine Lobby, dennoch sind sie alle Bestandteile unserer Natur. Wir unterscheiden in Neobiota und einheimischer Flora und Fauna. Unter ersterem versteht man Arten von Tieren und Pflanzen, die erst nach dem 15. Jahrhundert hier eingeführt oder eingewandert sind. Dazu zählen beispielsweise bei den Tieren: Waschbären, Marderhunde, Nerze, Nutrias, Mufflon oder Streifenhörnchen. Bei den Pflanzen ist der Riesenbärenklau derzeit in aller Munde, es gibt jedoch weitere unzählige Arten. In Deutschland kommen mindestens 1.100 gebietsfremde Tierarten vor. Davon gelten allerdings nur etwa 260 Arten als etabliert, darunter 30 Wirbeltierarten. Übrigens: Auch die Kartoffel, die Tomate, der Paprika und die Gurke sind Neophyten, also nicht heimische Arten. Wir beginnen dann Arten in nützliche und schädliche zu unterscheiden. ...
Taschenbuch:
176 Seiten, 87 farbige und 64 schwarz-weiße Abbildungen
oder bei >>>    

Burgen und Schlösser in der Harzregion: Band 5
Bernd Sternal (Autor), Wolfgang Braun

Burgen und Schlösser der Harzregion, Band 5 Am 13.06.2007 habe ich meinen ersten Burgentext geschrieben, inzwischen sind über 7 Jahre vergangen. Seit 2010 ist jährlich ein Band „Burgen und Schlösser der Harzregion“ erschienen – der 5. Band ist nun der letzte. Insgesamt habe ich die Geschichte von 240 Burgen und Schlössern auf über 850 Buchseiten vorgestellt. Hunderte Grafiken, Zeichnungen, Stiche und Grundrisse illustrieren die Bücher und geben eine Vorstellung vom einstigen Aussehen dieser alten Wehrbauten, von denen heute oftmals nur noch Ruinen, Burgplätze oder Wallanlagen erhalten sind. Viele Menschen haben mich bei diesem Projekt unterstützt. ... Danke an alle Mitwirkenden!

   
Geb. Ausgabe: 176 Seiten, 34 Abb., 1 Karte, 12 Stiche, 18 Rekonstruktionen, 36 Grundrisse

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Taschenbuch: 140 Seiten, 1 Karte, 31 Abb., 11 Stiche, 18 Rekonstruktionen, 36 Grundrisse
oder bestellen über Amazon.de

 
Auszüge aus dem Buch und die Bände 1 - 4 finden Sie hier >>>
www.burgen.ausflugsziele-harz.de

Die Harz - Geschichte Band 6
Vom Westfälischen Frieden 1648 bis zum Ende der Napoleonischen Kriege 1815
Bernd Sternal (Autor)

Die Harzgeschichte - Band 5 - Vom Westfälischen Frieden 1648 bis zum Ende der Napoleonischen Kriege 1815


Wie üblich schließt dieser 6 Band zeitlich nahtlos an den Vorgängerband an. Die behandelte Zeitspanne beginnt mit dem Westfälischen Frieden 1648 und endet mit den Befreiungskriegen 1815.
Für die Harzregion zählten diese 167 Jahre wohl zu den friedlichsten, die sie bis dahin durchlebt hatte. Zwar war insbesondere das Fürstentum Halberstadt stark vom Siebenjährigen Krieg betroffen, Opfer gab es jedoch nur wenige.
 

Band 6, Geb. Ausgabe:
156 S., 19 Karten,
45 farbige & 22 s/w Abb.
oder bestellen über Amazon.de

Band 6, Taschenbuch:
156 S., 19 Karten,
12 farbige & 55 s/w Abb.
oder bestellen über Amazon.de

 Auszüge aus dem Buch und die Bände 1 - 5 finden Sie hier >>> www.harz-geschichte.de
&
weitere Geschichte > Varusschlacht am Harz

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Gastgeber im Harz

Hotel & Pension
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Campingplätze

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